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08Mai

Abschlußveranstaltung zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) Lichtenrade-Bahnhofstraße

Mit einer Abschlussveranstaltung im Ulrich-von-Hutten-Gymnasium wurde am 30.4.2015 die endgültige Fassung des Integreierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK) Lichtenrade Bahnhofstraße durch die bezirkliche Stadtentwicklungsverwaltung, die beteiligten PlanerInnen und die Grüne Stadträtin Sibyll Klotz den zahlreich erschienenen BürgerInnen vorgestellt.

Abschlussveranstaltung ISEK Lichtenrader Bahnhofstraße

Abschlussveranstaltung ISEK Lichtenrader Bahnhofstraße

Damit hat eine weitere, wesentliche Phase der Anstrengungen von BürgerInnen, Politik und Bezirksverwaltung zur Stärkung der Bahnhofstraße als Stadtteilzentrum ihren Abschluß gefunden.

„Die Bahnhofstraße ist nun bereit für die Aufnahme in das Förderprogramm ‚Aktive Zentren‘. Die Erarbeitung des ISEKs war auch deshalb so ein erfolgreicher Weg, weil sich die Akteure in Lichtenrade großartig am Prozess beteiligt und so das ISEK, als Grundlage für das zukünftige Fördergebiet, auf ein stabiles Fundament gestellt haben,“ teilte die Stadträtin für Gesundheit, Soziales und Stadtentwicklung Sibyll Klotz mit.

Startpunkt für die ursprüngliche Perspektivenwerkstatt „Standortkonferenz Stadtteilzentrum Lichtenrade“ war ein Beschluß der Bezirksverordnetenversammlung vom 20.6.2012 auf Vorlage der rot-grünen Zählgemeinschaft, dem ein umfangreiches Bürgerbeteiligungsverfahren mit mehreren großen Veranstaltungen folgte. Im Rahmen dieses Beteiligungsverfahrens wurde zunächst ein Leitbild und schließlich das ISEK gemeinsam mit der Bürgerschaft und Akteuren vor Ort erarbeitet.

Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept ist Grundlage für die Förderung des Stadtteilzentrums Lichtenrade Bahnhofstraße im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Aktive Zentren“. Ziel des Förderprogramms „Aktive Zentren“ ist die wirtschaftliche und stadtstrukturelle Stärkung von Geschäftsstraßen als Mittelpunkt der Stadtteile. Dabei liegt der Schwerpunkt nicht ausschließlich bei der Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt(teil)zentren. Das Förderprogramm schließt die Stärkung der sozialen und kulturellen Funktion der Stadtzentren als Orte der Begegnung, der Kommunikation und der Ausbildung kommunaler Gemeinschaften mit ein.

Nachdem sich Bürgerschaft, Politik und Verwaltung mit dem ISEK über die zukünftigen Ziele und Handlungsfelder zur Stärkung der Bahnhofstraße verständigt hatten, beantragte der Bezirk pünktlich zum Abgabetermin 30.4.2015 die Aufnahme der Lichtenrader Bahnhofstraße in das Förderprogramm „Aktive Zentren“. Alle Beteiligten rechnen mit einen positiven Senatsbeschluss noch vor der Sommerpause. Damit kann der Bezirk Mittel beantragen, um die zahlreichen, im Rahmen des ISEK gesammelten und in einen Maßnahmenkatalog aufgenommen Einzelvorhaben umsetzen zu können. Mit den bereit gestellten Mittel soll es dann möglichst schnell an konkrete Einzelplanungen und deren Umsetzung gehen.

Auch im Rahmen dieser Umsetzung wird es eine breite Bürgerbeteiligung geben. So wird ein Gebietsgremium an der zukünftigen Planung und Umsetzung der Maßnahmen beteiligt und die BürgerInnen regelmäßig eingebunden. Als erster Schritt ist die Einrichtung eines Infopunktes mit Informationsstehle in der Lichtenrader Bahnhofstraße geplant, an dem sich alle vor Ort informieren und gegebenenfalls auch beteiligen können.

Aktuelle Entwicklungen werden darüber hinaus regelmäßig auf der Internetseite des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg veröffentlicht.

Ralf Kühne MdBVVRalf Kühne, Stadtentwicklungspolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in der BVV Tempelhof Schöneberg

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