Weiter zum Inhalt
09Dez

Gegen Obdachlosigkeit helfen Häuser, keine Zelte und Container

Aferdita Suka MdBVVWärmehallen, Zelte und Container mögen als provisorische Notlösungen bei der Unterbringung von Obdachlosen zwar mittelfristig unverzichtbar bleiben, eine Lösung gegen die Obdachlosigkeit sind sie aber nicht. Da helfen keine Zelte und Container, sagen die Tempelhof-Schöneberger Grünen, dafür braucht es Wohnraum in festen Häusern. Deshalb fordern die Grünen vom Bezirksamt, eine Liste geeigneter Objekte zu erstellen.

Infrage kommen dafür sowohl Immobilien im Eigentum des Bezirkes als auch solche Objekte, die vom Bezirk zwar einem Liegenschaftsfonds überlassen wurden, bisher aber noch nicht genutzt werden. Außerdem soll das Bezirksamt prüfen, welche privaten Immobilienbesitzer bereit sind, geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung zu stellen.

Aferdita Suka, Sprecherin für Soziales der grünen BVV-Fraktion, begründet den Antrag, über den die Bezirksverordnetenversammlung am 17. Dezember befinden soll: „Gegenwärtig müssen immer mehr Notunterkünfte für immer mehr Bedürftige gesucht und gefunden werden. Dabei besteht aber die Gefahr, dass eigentlich als Notlösungen geborene Ideen wie die Aufstellung von Warmlufthallen eines Tages zu dauerhaften Lösungen erklärt werden. Ziel der Politik muss sein, obdachlosen Menschen eine realistische Chance auf die eigenen vier Wände zu bieten.“

 

 

Du kannst den Artikel auch auf Twitter oder Facebook posten.

Valides XHTML & CSS. Realisiert mit Wordpress und dem Blum-O-Matic -Theme von kre8tiv.
62 Datenbankanfragen in 0,884 Sekunden · Anmelden