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06Feb

Endgültiges Aus für das Laufhaus an der Potsdamer Straße

Dr. Sibyll Klotz, Stadträtin für Gesundheit und Soziales in Tempelhof-SchönebergSeit dem 29.1.2015 ist es entschieden: Ein jahrelanger Rechtsstreit um die Genehmigung eines größeren Bordells über dem Erotikkaufhaus „LSD“ im ehemaligen Wegert-Haus an der Potsdamer-/Ecke Kurfürstenstraße wurde durch das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg (OVG) im Sinne des Bezirks Tempelhof-Schöneberg beendet. Der Bezirk hat im Januar 2008 die Genehmigung für das geplante Laufhaus mit 48 Zimmern zu Recht versagt. Die Revision gegen dieses Urteil wurde nicht zugelassen. Damit ist in dem ehemaligen Geschäftshaus an der Ecke Potsdamer und Kurfürstenstraße in den oberen Etagen ein Bordellbetrieb nicht zulässig. Etwaige Schadensersatzforderungen sind damit auch aus der Welt.

Bezirksstadträtin Sibyll Klotz äußerte sich zufrieden über die Entscheidung des OVG, die erst nach einer klarstellenden Entscheidung durch das Bundesverwaltungsgericht zum sogenannten Rücksichtnahmegebot im Bauplanungsrecht aus dem September 2013 möglich war.

Damit ist sichergestellt, dass in dieser Gegend im Schöneberberger Norden keine zusätzlichen Angebote im Prostitutionsgewerbe möglich sind. Schon 2007 waren die Anwohner/innen beunruhigt über diese Pläne und haben dagegen mobilisiert. Auch das Quartiersmanagement befürchtete eine Destabilisierung der belasteten Nachbarschaften.

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